19. Januar 2017

Ein Archiv ist ein Archiv.

Die Wikipedia dazu: … zeitlich unbegrenzt aufbewahrt, benutzbar gemacht und erhalten wird … und Archive … oft politische Brisanz und sind in vielen … Konflikten insgesamt als Teil des kulturellen Erbes eines der Primärziele und damit von Zerstörung und Plünderung bedroht.

Darum bleibt die Langelsheim-WebSite so wie sie ist. Sie dokumentiert, was war. Hier der Einstieg in die Online-Geschichte der BI Sophienhütte.

20. Juli 2016

Habe die WebSite umgebaut. Es wurde mir zu viel geklaut. Klauen von Webseiten geschieht, wenn Inhalt (Text, Bilder, …) kopiert und an anderer Stelle eingesetzt wird, ohne auch nur zu fragen. Das ist nicht in Ordnung, ohne Ausnahme!

Eingang zu dieser Site ist jetzt dieser Link oder wenige Sekunden warten, um weitergeleitet zu werden. Weiterleitung startet nicht, wenn im Archiv.

18. Juli 2016

Die Bürgerinitiative Sophienhütte ist nun Geschichte. Statt die Geschichte auf Papier zu dokumentieren, bietet sich an, eine WebSite einzurichten. Das ist dieser Tage geschehen. Sind Sie an neuerer Geschichte interessiert, empfehle ich Ihnen keinen Besuch auf Dingsbums.de - dort ist zu viel von dieser Site geklaut.

Sind Sie mehr am Aktuellen interessiert, empfehle ich die WebSite der Wählergemeinschaft Langelsheim - WGL. Jetzt ist die Zeit sich in der WGL zu engagieren oder in einem der Vereine in Langelsheim oder …

… besuchen Sie ein Konzert auf dem Steinway-Flügel in Wolfshagen. Heinrich Engelhard Steinweg ist als Junge aus Wolfshagen verzogen und hat in Seesen (1825), Braunschweig und Hamburg den Klavierbau erneuert. 1850 ist er nach New York gezogen und hat sich dort in Steinway umbenannt. In Langelsheim gibt es einen Steinweg und in Seesen einen Steinway-Park.

19. Juni 2016

Kornblumen_1120

Randstreifen am Rapsfeld, wie hingesät!

5. Juni 2016

Kuhgespann_160605

Schützenfest-Umzug 2016 und einige Einsprengsel aus der Konjunktiv-Veranstaltung.

29. Mai 2016

Wieviele XXX braucht man, um eine Glühbirne auszuwechseln? Fünf, vier drehen den Stuhl auf dem der Eine steht und die Glühbirne an die Fassung hält. Gaaanz alter Witz.

Blau1120

Wieviele Mitarbeiter braucht es, um die Wasserabsteller zu kartieren. Mindestens drei. Zweie waren schon unterwegs. Der eine findet die Absteller und läßt vom zweiten die Gefundenen blau ansprühen. Schließlich kommt noch ein Dritter und wird die Koordinaten erfassen. Das läßt sich mit dem iPhone in einem Rutsch machen: knipsen erfaßt die Koordinaten und den Zustand. Ansprühen als Erinnerungsstütze, damit ich dort nicht ein zweites Mal hingehe.
Diese beiden Absteller sind hier.

Geld hat die Stadt genug. Man muß nur vor dem richtigen Fenster stehen …

24. April 2016

Mitten in der Stadt, kurze Rast

Graureiher

10. April 2016

Eine Autobahn fürs Wild über die A7

WildAutobahn

27. März 2016

Oster-Sonntag 2016

Osterfeuer2016

19. März 2016

stabilePfosten

Wenn auch der Anlaß solch stabile Pfosten hätte …

Aber, es gibt auch gute Ideen! Wie diese hier zur Weiterverwendung:

Buswartehaus

Hier hält kein Bus. Man muß aber nicht nach Hause, nur weil es zu doll regnet.

21. Januar 2016

Abriss_MSW-Haus_1120

Ich dachte, eine Sprengstoff-Fabrik schafft das schneller.

Januar 2016

widerBesseresWissen

Der Quatsch zum Jahresanfang

Sylvester 2015

32C3 Crypto ist Abwehr, IFG ist Angriff!

Die Landesverrat-Affäre um netzpolitik.org hat gezeigt, wie wichtig es ist, nicht nur aus staatlichen Dokumenten zu zitieren, sondern sie im Original zu veröffentlichen. Ideales Werkzeug dafür ist das Informationsfreiheitsgesetz (IFG). Wir geben einen Überblick über die Entwicklungen dieses Jahr rund um das IFG.

Anhören!

noch im November 2015

Die CDU Fraktion rühmt sich selbst, sie sei eine fleißige Fraktion! Ist wohl eher fleißig im Abkupfern. Den WGL-Antrag um ½ Euro erhöht und als eigen verkauft. Gut, daß ich was anderes zu tun hatte als zutiefst undemokratisch bis auf die Unterhose

24. Nov 2015

Heute in der Zeitung, GZ-offline: die Stadt hat den TÜV-Nord beauftragt zu begutachten.

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Überregional bekundet der Chef des TÜV-Nord (Dr.-Ing. Guido Rettig), im Zusammenhang mit dem VW-Abgasskandal, daß sich seine AG von der Politik vorschreiben ließ, was zu begutachten war.

In der Anhörung zur Müllverbrennungsanlage des Dr. Wagner hat sich der TÜV-Nord auch nicht mit Ruhm bekleckert. Damals kam mir eine direkte Weisung abwegig vor. Ich dachte eher an ein vorauseilendes Gutachten.

Heute ist der TÜV-Nord wieder hier unterwegs. Das genannte, von der Stadt beauftragte Gutachten erstellt der TÜV-Nord. Ziel ist die Abstände zw. Gefahrenstelle und Wohnbebauung, die sich aus der Seveso III-Richtlinie der EU ergeben, zu überprüfen.

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11. Juli 2015

Brinkmann hat sich heute im Grabe umgedreht. Hier die Hainbuchen-Hecke bis zum Juni 2015.

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11. Juli 2015: die Hecke ist weg!

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25. Juni 2015

Ratssitzung am 25. Juni 2015 und die Störfall-Verordnung.

In den Zeiten nach Ritterhude … Auf 128 Seiten ist nachzulesen, dass über Jahre immer wieder massive Fehler gemacht wurden - sowohl vonseiten des Betreibers als auch vonseiten der Behörden und des TÜV Nord.

Hier die 7 Betriebe, die unter die Störfall-Verordnung fallen mit Umkreisen von 1,5 km Radius.

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Offline-GZ: Kinderbonusprogramm: WGL hakt nach … Außerdem hat sie zum Stadtfeld II einen Dringlichkeitsantrag eingereicht. Gutachten zu Stadtfeld II: „Ganz normales Verfahren“ … übrigens, das Gutachten ist vergeben an den TÜV Nord. Wollen mal hoffen der TÜV Nord hat was gelernt.

17. Juni 2015

Bei uns nisten Schwarzstörche. Ab und an sehe ich einen. Mal die B82n überquerend, vom Nordberg über den abgerissenen Maschinenschuppen schwebend, am Abend wenn ich im Hof sitze und der Elternstorch nach Hause fliegt …

Ist der Weißstorch in der Gegend, sehen wir ihn. Der Schwarzstorch hält lieber mehr Abstand zu uns als Adebar. Wieviel Abstand braucht der Schwarzstorch? weiter …

15. Mai 2015

Morgen in GZ-offline lesen:

Das Goslarer Pharma-Logistikunternehmen Med-X-Press hat den Teil des Industrie- und Gewerbegebiets „Frau Sophienhütte Süd“ erworben, der Maxxcon gehörte.

Die BI Sophienhütte hat fertig-fertig!

4. Mai 2015

Der Goslarer Kreistag plädiert für Kinderarbeit! so zu lesen in GZ-offline am 5. Mai 2015, wenn ich vorher Seth Godin vom 16. April gelesen habe. Er schreibt:

Ich bin anti-buisness und Du wahrscheinlich auch

Vor 150 Jahren, als die Leute begannen sich zu engagieren, um die Kinderarbeit in amerikanischen Fabriken abzustellen, wurden sie als anti-buisness beschimpft. Die Fabrikbesitzer vertraten die Meinung, sie hätten keine Chance ihr Geschäft zu betreiben, wenn sie nicht die ultra-billige Arbeitskraft der Kinder hätten. Heute denke ich, sind die Geschäftsleute froh, daß die Kinder in die Schule gehen – Gutverdiener sind bessere Konsumenten (und Bürger).

Vor 50 Jahren, als die Menschen realisierten wieviel Schaden die Fabriken erzeugten, die ihre Abwässer in die Flüße entsorgten, wurden diejenigen die den Wasserschutz forderten als anti-buisness verunglimpft. Die Fabriken argumentierten, sie könnten nicht effektiv produzieren, wenn sie ihre Abwässer nicht einleiten dürften. Heute glaube ich, würden die meisten Kapitalisten zustimmen, daß die Vorteile sauberer Luft und sauberen Wassers mehr als die Kosten decken, lebenswerte Landschaft zu schaffen – die immer noch dreckigen Regionen müssen aufholen, denn was die Gesundheit belastet, belastet die Produktivität und Märkte. (Und das ist eine gute Idee.)

Als vor 10 Jahren die Bars und Restaurants in New York rauchfrei wurden, prophezeiten wütende Handelsorganisationen das sei das Todesurteil ihrer Industrie. Tatsächlich ist das Gegenteil eingetreten.

Der Begriff anti-business scheint tatsächlich zu bedeuten, "gegen kurzsichtige Verschwendung, schädliche Nebeneffekte und selbstsüchtige Abkürzungen". Direktvermarkter flippten aus, als Leute begannen sich gegen Spam auszusprechen, natürlich haben langfristig die besonnenen Direktvermarkter einen Vorteil herausgeholt.

Wenn also anti-business bedeutet eine Struktur zu unterstützen die eine Grundlage bildet, daß es mehr Leuten langfristig gut geht, dann bin ich dabei.

Geschäftsinteressen und Sozialthemen sind so sehr miteinander verknüpft, daß die interessantere Diskussion sich fragt, ist das kurzfristig oder langfristig. Nicht alle langfristigen Ideen sind gut, nicht alle funktionieren, aber es macht keinen Sinn sie mit dem Begriff anti-business zu brandmarken.

Erfolgreiche Geschäfte favorisieren den Status-quo (sie sind immerhin erfolgreich und jeder Wandel erscheint als Bedrohung) und wünschen sich vielleicht ein paar weniger Einschränkungen für einen zusätzlichen Ansporn. Kaum ein seriöser Geschäftsmensch wird verlangen, die anti-business-Verbesserungen auf den Zustand von 1890 zurückzusetzen.

Es erscheint oft als würde einstehen für Achtung, Menschlichkeit und Respekt gegenüber den Schwächern gleichgesetzt mit anti-business. Und doch erweist es sich langfristig als ein Vorteil fürs Geschäft wenn sie in stablieren, zivilisierteren und komplexeren Märkten agieren können.

Es ist ziemlich einfach zurück zur vollständig selbstregulierten, selbstsüchtigen, kurzfristigen Welt des Haifisch-Becken zurückzukehren. Ich glaube aber nicht, sie wollten dort leben.

Ach ja, in der GZ ging es um die Abstimmung im Kreistag zur Ausweitung des Wasserschutzgebietes Innerste, wie von den Harzwasserwerken betrieben. Schade, daß so viele kurzfristig denkende in den Räten der Städte und des Kreises sitzen.

28. März 2015

Baumpflege im Frühjahr 2015

Kreatives Beschneiden

Baumpflege

Abschneiden

keine Kirschen für die Zwerge im Land from Ozett on Vimeo.

20. März 2015

Anscheinend nix verpasst in der Ratssitzung vom 19. März: … Da auch unser Antrag auf Berichtigung von zwei offenkundigen Rechtschreibfehlern in § 2 der Satzung auf Unverständnis stieß, wurde diese fehlerhafte Satzung trotz besseren Wissens von der Ratsmehrheit beschlossen.
Wären die Stühle im großen Sitzungssaal nur nicht so unbequem … Realsatire live?

20. März 2015

Das Hochwasser im letzten Jahr und die Konsequenzen daraus: “Hochwasservorsorgemanagement” der Stadt im Internet veröffentlicht.
Interessant sind diese Karten:

Hochwasservorsorgemanagement_Lglshm

12. Dez 2014

Aus aktuellem Anlaß, es flattert grünes Papier durchs Dorf …

12. Mai 2012

Wie alt ist Langelsheim?

Ziemlich alt. Es gibt Funde aus der Steinzeit vom Röseckenbrink. Das Megalith-Grab bei Bredelem wird auf 5.000 - 5.500 Jahre alt geschätzt. Die Kansteinburg heißt es, hat von 800 bis 1000 die am Nordharz verlaufende Ost-West-Verbindung geschützt. Das wären, wenn wir die Steinzeit gelten lassen, gut 3-5000 Jahre, müßten es Bauwerke sein, sind es noch 1200 Jahre.

weiter …

26. September 2014

Zusammenkunft BI Sophienhütte und Referat RA Philipp Heinz zum Ablauf des Gerichtsverfahrens.

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10. August 2014

Der Supermond guckt doch noch zwischen den Wolken durch

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5. Juli 2014

Heute in GZ-Offline: Das Kinderbonusprogramm tritt Mitte Juli in Kraft

Schade, kaum verpasse ich eine Ratssitzung, passiert Bemerkenswertes. Dr. Bülent Celebisoy, der sich mit Wortbeiträgen für gewöhnlich zurückhält steht in der GZ. Hört, hört weiter →

21. Juni 2014

SektAusdemAlbum

Bau der Müllverbrennungsanlage ist verhindert!

WGL: Dank an die Bürgerinitiative und an die Kläger! weiter …

Auch heute in GZ-Offline Kinderbonus: Große Koalition gegen die WGL-Kritik

21. Juni 2014

Sommersonnenwende am Wolfshäger Kalenderstein Ausgefallen, weil Sonne von den Wolken abgeschirmt. Schade!

19. Juni 2014

Mit der Zeit gehen

zur neu gestalteten WebSite der Stadt Langelsheim.

Die WGL bemerkt: Wir halten die Überarbeitung für gelungen und freuen uns, dass damit nun endlich unserem Antrag vom 08.11.2012 gefolgt wurde und jetzt auch Langelsheim eine zeitgemäße Präsentation im Internet hat.

In der Tat, viel besser als das bisherige Frame-Gedöns aus dem letzten Jahrtausend. War ein leichtes Ziel, oder? Doch einige Wunderlichkeiten sind mir sofort aufgefallen: weiter …

11. Juni 2014

80 Liter Regen in einer Stunde

Regen 11 Jun 2014 from Ozett on Vimeo.

13. Mai 2014

GZ140513

Auf den Punkt gebracht in Offline-GZ.

Nicht nur die Verwaltung, auch die beiden Fraktionsvorsitzenden sollten den Hut nehmen, oder? Dito die beleidigte Leberwurst.

11. Mai 2014

Regenbogen_1120

4. Mai 2014

Zug mit vorgespannter Dampflok fährt durch den Langelsheimer Bahnhof. Der Bahnhof ist älter, der Zug besser in Schuß.

DurchFahrt

4. Mai 2014

Link auf die Hochwasser Gefahren- und Risikokarten, Innerste. Das NLWKN hat das wieder umständlich und zuständigkeits-konform geregelt. Immerhin gibt es PDFs, viel kommoder als deren Kartenserver.

25. April 2014

Auch die Bienen schwärmen in diesem Jahr früher …

20. April 2014

Das Geister des Winters sollten mit Feuer verjagt werden. Das hat ausgedient aus Mangeln an Geistern. Die Kinder brauchen kleine Feuer, denn selber mit dem Feuer spielen macht mehr Spaß. Nur die Verköstigung für die Eltern war zu weit weg.

Osterfeuer140420

19. April 2014

Treppenwitz in GZ-offline dokumentiert:
Von den Kritikern … hat sich niemand bei mir gemeldet, nachdem wir kürzlich in nicht öffentlicher Sitzung im Ortsrat die 1000-Jahr-Feier beschlossen haben.

8. April 2014

Nds. Oberverwaltungsgericht Lüneburg

Änderung des Baubauungsplans „Frau Sophienhütte Süd“ der Stadt Langelsheim für unwirksam erklärt

Der 1. Senat des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts hat mit Urteil vom 8. April 2014 - 1 KN 10/13 - die vom Rat der Stadt Langelsheim (Landkreis Goslar) am 22. März 2007 als Sat­zung beschlossene 1. Änderung des Bebauungsplans L 133 „Frau Sophienhütte Süd" für unwirk­sam erklärt.

Durch die Änderung des Bebauungsplans sollten die im Jahr 2003 als Gewerbeflächen überplan­ten Bereiche zu Industriegebieten „hochgezont" und die bestehenden Festsetzungen zur Gebäu­dehöhe (max. 18 m) ersatzlos aufgehoben werden.

Das Oberverwaltungsgericht hat die Änderung des Bebauungsplans für unwirksam erklärt, weil die zugrunde liegende Satzung Mängel im Abwägungsergebnis aufweise. Zum einen hätte die Stadt die Beeinträchtigung des Landschaftsbildes ausgleichen müssen, welche mit der Aufhebung der Höhenbegrenzung vorbereitet wird. Zum anderen hätte sich die Stadt nicht darauf verlassen dür­fen, dass die bei Ausnutzung eines uneingeschränkten „Industriegebiets" entstehenden Konflikte ohne planerische Unterstützung in nachfolgenden Genehmigungsverfahren gelöst werden können. Westlich des Planbereichs liegen umfangreiche gewerblich und industriell genutzte Flächen. Deren Auswirkungen auf die benachbarte und weiter entfernt stehende Wohnbebauung müssen ermittelt und bedacht werden bei der Frage, ob und ggf. was in dieser Situation überhaupt noch an indust­rieller Nutzung hinzutreten darf.

Die Revision zum Bundesverwaltungsgericht hat der Senat nicht zugelassen.

Hier die Presse-Erklärung: Änderung des Baubauungsplans „Frau Sophienhütte Süd“ der Stadt Langelsheim für unwirksam erklärt des Nds. Oberverwaltungsgericht Lüneburg.

7 Jahre, auf wenige Tage genau, und zurück auf Los →

11.4.2014: GZ offline - wenige Fehler.

29. März 2014

19. April 2014 Treppenwitz in GZ-offline dokumentiert:
Von den Kritikern … hat sich niemand bei mir gemeldet, nachdem wir kürzlich in nicht öffentlicher Sitzung im Ortsrat die 1000-Jahr-Feier beschlossen haben.

14.4.14 noch mal einen in GZ-offline draufgesetzt! Sich auf Stolte & Stolte zu berufen bleibt Nonsens.

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Oje, oje

GZ-offline: Milleniums-Feier wider besseres Wissen

Der Ortsbürgermeister leitet aus dem Konjunktiv eines Satzes aus Ernst Stolte und E. Henning Stolte, 1982, "Langelsheim - Beiträge und Hinweise zur Geschichte einer Harzstadt" den Grund für eine Feier her und Herr Ciszewski macht aus Vater und Sohn die Historiker-Brüder Stolte.

Mit Herrn Ciszewski ist es einfach: er hat offensichtlich nicht recherchiert und Ernst-Henning Stolte nicht angerufen*. Sollte Herr Ciszewski hier richtig zitieren (hat er):

Der Ortsbürgermeister legt Wert darauf zu erwähnen, daß die 1000-Jahr-Feier auf der Grundlage der Forschungen von Ernst und Ernst-Henning Stolte basiere. „Das ist ein ganz wichtiger Zusatz“, so Richter.
Dann ist das Nonsens.

In den öffentlichen Sitzungen des Ortsrates wurde nicht über die Pseudo-1000-Jahrfeier gesprochen**. Sonst wäre sicherlich jemandem im Raum aufgefallen, was für ein Argumentationsquark hier getreten wird. Ich zitiere aus Ernst Stolte und E. Henning Stolte, 1982, S. 25, nicht nur den einen Satz, sondern auch die beiden folgenden:

Ließe sich die Beziehung erhärten, so könnte Langelsheim in wenigen Jahrzehnten seine 1000-Jahr-Feier begehen.

In diesem Namen fehlt allerdings die Endung -nisse, die in den Urkunden stetig bis zur allmählichen Abschleifung auftritt und sicher sehr alt ist. Dennoch scheint es nicht ratsam, diese nur einmal auftretende Namensform „Lanchel“ von vorneherein als untypisch und nicht ausschlaggebend für die Namensbedeutung ganz auszuschließen.

Eine solche Formulierung erwarte ich von ernsthaften Leuten. Da gibt es nichts zu deuteln, die Formulierungen sind eindeutig.

Nach der konjunktivischen Formulierung folgt im nächsten Satz die Begründung für den Zweifel. Wie wir heute wissen, war Stoltes Zweifel angebracht: Lanchel ist nicht Langelsheim. Ernsthafte Menschen lassen auch den Zweifel am Zweifel zu, hier im dritten Satz. Auch diese Option, Lanchel könnte doch in die Entwicklung des Ortsnamens Langelsheims passen, wurde in den letzten Jahren gut fundiert verworfen.

Leider keine Redaktion an diesem Text im Mark-Anzeiger vom 2. April 2014.
War wohl für einen Tag früher geplant.

MarktAnzeiger_20140402

Heute die 1000-Jahr-Feier auf der Grundlage der Forschungen von Ernst und Ernst-Henning Stolte basieren zu wollen, gehört sich nicht. Das ist im Mindesten Mißachtung der Arbeit von Ernst und Ernst-Henning Stolte.

Als Stolte die Geschichte Langelsheims zusammentrugen und 1982 veröffentlichten, existierte bereits die Festschrift aus Schlangen, 1969, die Lanchel auf sich bezogen. Diese Festschrift zum 75jährigen Jubiläum der Sparkasse ist graue Literatur, die mußte man mühsam finden und graue Literatur nicht zu finden war im 20. Jahrhundert das Wahrscheinliche. 1991 die 975-Jahrfeier auszurichten ist noch verzeihlich: man mußte es nicht besser wissen. Heute weiß man es besser.

Zum Nachlesen: Wie alt ist Langelsheim?

Das Stolte-Buch bei Amazon. T-Shirts gibt es bereits.

* dazu der Untergang des Journalismus.

** Öffentliche Veranstaltungen in nichtöffentlicher Sitzung beschließen, Nachtigall, ick hör dir trapsen

20. Mär 2014

Frühlingsanfang. Keine Wolke am Himmel. Vollkommen zerkratzt von Kondensstreifen.

Kondensstreifen

6. März 2014

Freibad Langelsheim

GZ140306_Freibad

Heute in der GZ* ein Durcheinander-Bericht: Freibad hofft auf Bürgerhände. Besser läßt sich ein Chaos nicht dokumentieren.

Das Durcheinander ist nicht überraschend. Die Daten aus der Verwaltung sind konfus und die Willensbildung in SPD und CDU ist … uninteressant.

Daten aus der Verwaltung

Die Angaben zu Ausgaben und Einnahmen passen nicht zusammen. Wie ich es hin und her rechne, Ausgaben minus (Zuschüße plus Einnahmen), da sollte eine Null rauskommen, oder?

Die Einnahmen betrügen 91.900€, aufgeteilt in 10.000€ aus den Eintrittsgeldern, 800€ Pacht (Kiosk?) und einer Kostenerstattung der Stadt von 81.100€. Welche Kosten werden hier erstattet und was ist der Unterschied zum aufgeführten Zuschuß von 94.100€ für 2014? Das sind 13.000€ mehr und was wird davon bezahlt?

Freibad_Einnahmen

Auf der Ausgabenseite sieht es nicht verständlicher aus: 2012 Ausgaben von 111.500€ und 2013 etwas geringere Ausgaben von 97.300€. Also Defizite von 19.600€ für 2012, 5.400€ für 2013 und für 2014 prognostiziert mit 2.200€, schon fast eine rote Null.

Die Zuschüsse für 2014 werden mit 94.100€, die für 2013 mit 85.600€ und die für 2012 mit 114.000€ beziffert. Das waren für 2012 zuviele Zuschüße von 2.500€, für 2013 waren es zu wenig und zwar 11.700€ zu wenig. 2014 wird ausgeglichen, wenn die Prognose hält.

Freibad_Ausgaben

Ich hätte ja direkt nachgefragt – so viel kann ich im Kopf rechnen, aber die Gespräche fanden in kleinem Kreis statt, nicht im Ortsrat wo es hingehört. Wo soll denn dann die Bürgerbeteiligung herkommen? Erst mauscheln, dann öffentlich abnicken und schließlich ehrenamtlich schuften – schon lange nicht mehr! Das sollen die Mauschler auch selber machen.

Willensbildung

Oft genug von den Fraktionsvorsitzenden, SPD und CDU sind sich so einig wie meist, im Rat gehört und sinngemäß auf den Punkt gebracht:

Privatisierung öffentlicher Aufgaben, die Privaten könnten es besser. Wenn's nix zu verdienen gibt, einen Verein gründen und ein paar Ehrenamtliche finden, auch die könnten es besser.

Was ist das? Die Bankrotterklärung der Verwaltung als Betreiber öffentlicher Betriebe durch ihr Aufsichtsgremium, also durch den Rat und seine Ausschüße? Ja, hört sich so an.

Abwälzen, Engagierte finden ist keine Lösung. Selbst der Vogel Strauß steckt den Kopf nicht in den Sand.

Anderes probieren

  • Eintritt ganz abschaffen – bringt zu wenig ein, hält zu viele ab
  • Jugendzentrum und Sportplatz mit zweitem Zugang anschließen
  • Zebra-Streifen mit Drempel auf die Kastanienallee zum zweiten Tor
  • WLAN-Hotspot auf dem Gelände, WhatsApp und ab ins Schwimmbad
  • WebCam und auf die Schwimmbad-Seite von www.Langelsheim.de**

* der Artikel leider wieder nur als Bild, online ist die GZ off

** das neue gute www.Langelsheim.de, auf dem alten Chaos find's doch nix

14. Feb 2014

Harzer Groller: Eine kleine Stadt ganz groß. Goslar im Harz war der Drehort für George Clooneys neuen Film „The Monuments Men“. Doch bei der Premiere des Films in Berlin kam die große Überraschung. Fast alle Szenen rausgeschnitten. Ein Kommentar.

28. Jan 2014

Hochnebel140128

22./31. Jan 2014

Prokon meldet Insolvenz an oder Die falsche Pleite

DIE ZEIT vom 31.1.2014:

… Und er prüft, ob Prokon zahlungsunfähig ist. Das ist schwierig. Nach allem, was man weiß, ist Prokon niemandem Geld schuldig geblieben. Die Mitarbeiter erhielten pünktlich ihre Löhne und Gehälter, die Beiträge an die Sozialkassen wurden abgeführt und die Lieferanten bezahlt. Die Banken kassierten ihre Zinsen. Auch die rund 75.000 Kleinanleger, die bei Prokon Geld investiert haben, hatten nichts zu klagen. Im Gegenteil: Mit Ausschüttungen von bis zu acht Prozent wurden sie üppig bedient. Seit 18 Jahren hat bei Prokon kein Anleger Geld verloren. …
weiter

11. Jan 2014

Die Spatzen pfiffen es schon länger von den Dächern. Heute in Stern-online: Prokon droht Anlegern mit Insolvenz und Spiegel online: Mögliche Insolvenz beim Ökokonzern: Was Anleger aus Prokons Pleite-Drohung lernen können und die Seite von Prokon, solange es sie noch gibt.

Kommt denn jetzt das Zipfelchen Geeignet für Windenergie wieder in den freien Handel?

FR-online: Die windigen Versprechen von Prokon

Es schien die perfekte Geldanlage zu sein: Eine Rendite von bis zu acht Prozent und dazu noch das gute Gefühl, etwas für die Umwelt zu tun. Zehntausende deutsche Privatanleger folgten den aggressiven Werbe-Lockrufen des Windparkbetreibers Prokon und vertrauten dem Unternehmen ihr Geld an. Insgesamt sammelte Firmengründer Carsten Rodbertus 1,4 Milliarden Euro ein. Verbraucherschützer hatten schon länger vor Prokon gewarnt. Trotzdem flossen noch im vergangenen Jahr monatlich rund 30 Millionen Euro in Prokon-Genussrechte. Die Frankfurter Rundschau klärt auf:

1. Jan 2014

Rekord: 115 Teilnehmer beim Neujahrsschwimmen der DLRG

4. Nov 2013

Die GZ fürchtet heute: Langelsheim droht Flaute bei Windkraft
Dürfen Sie nur lesen auf totem Papier oder als Abonnent des Online-Auftritts.

Dazu hier bereits im August, als die Pläne frisch waren:

12. August 2013

Den Wind nutzen, Strom erzeugen

Hatte ich mir auch gedacht: hier bei uns ist gut Wind ernten. Zuerst dachte ich an kleine, unauffällige, nicht unbedingt dreiflügelige Windmühlen, die man sich in den Garten stellen könnte. Kleine Windräder lohnen nicht. Unter 120m Nabenhöhe und 50m Rotorblatt, das sind 4-5 Mio. pro Windrad, wird das nichts. Bisher hat der Zweckverband Braunschweig als Planungsbehörde keine großen Windräder näher als 5km (oder waren es 10km?) zum Harz zugelassen, um Tourismus, das Landschaftsbild und die Natur zu schützen.

Das soll jetzt anders werden. Der Zweckverband Braunschweig hat 15.7./8.8.2013 den Entwurf Vorrang- und Eignungsgebiete Windenergienutzung veröffentlicht (Karte als PDF laden).

Vorranggebiet Windenergienutzung

Den für uns wichtigen Ausschnitt – wo gibt es Vorranggebiete zum Aufstellen von Windrädern auf Langelsheimer Boden – hier:

windenergie_Ausschnitt

Das sind einige Äcker auf der Haar und der Harhof selber. Der größere Teil der Fläche liegt in Liebenburg, der kleinere in Langelsheim. Alle anderen potentiellen Flächen sind durch diverse Ausschlußkriterien verworfen worden.

Und hier die Darstellung auf GoogleMaps. Erkennen Sie auf der Luftaufnahme (Sat) das Gelände wieder?

Oder ist Ihnen diese Panorama-Aufnahme ein vertrauterer Anblick? Die rote Markierung ist die für Windräder vorgesehene Fläche.

Harhof_Abgrenzung

Was hat den Zweckverband bewogen?

Mich wundert, daß der Harhof als möglicher Standort ausgewiesen wurde. Der Schwarzstorch wird am Haarhof auf Nahrungssuche beobachtet. Sein Horst ist weniger 3 km vom Harhof entfernt – Sie können auf der Panorama-Aufnahme hinsehen. Diese Fläche auszuweisen würde ich als Fehler im Verfahren bezeichnen. Das kann das Verfahren noch kippen, ist bisher ein Entwurf.

Um was geht es?

Ich halte es für sehr sinnvoll, den laufenden Energie-Eintrag der Sonne zu nutzen, um unseren Energiebedarf zu decken. Energie aus der von der Sonne angelieferten Energie abzuzapfen, hat den Vorteil klimaneutraler zu sein, als Kohle, Gas und Erdöl zu verbrennen, und noch sehr lange zur Verfügung zu stehen.

Doch läuft der Aufbau regenerativer Energieerzeugung vollkommen aus dem Ruder. Da ist viel geplante Wirtschaft involviert und in der Steuerung durch Förderung werden alle Fehler wiederholt, wie sie überall aus Planwirtschaft und Subventionen entstehen.

Nur ein aktueller Irrsinn*: in der Nordsee werden die Rotoren im Windpark „Riffgat“ mit Dieselmotoren gedreht, weil der Wind diese nicht drehen darf. Das gilt solange, bis die Kabel ans Land reichen und der Strom von den Windrädern tatsächlich abgenommen werden kann.

Was haben wir davon?

Wieviele Windräder lassen sich hier pflanzen - 10 oder doch nur 5? Wieviele Langelsheimer und Liebenburger werden sich an den 4-5 Mio. Euro pro Windrad mit größeren Anteilen beteiligen? Ist es realistisch ein Viertel der 10 Anlagen oder nur eine von fünf als Bürgeranlagen zu betreiben? Die Prokon, die sich nach meinen Informationen bereits die Flächen gesichert hat, hat mir am 7.8.13 diese Beteiligungs-Werbung in den Briefkasten stecken lassen. Die Karte des Zweckverbands trägt das Datum 15.7.2013, die Prokon hatte sie wohl früher als wir. Honi soit qui mal y pense

Meine Entscheidung?

Eigentlich sollte unsereiner in regenerative Energie investieren. Obacht! Hier sind hier viele Glücksritter und das Blaue-vom-Himmel Verkäufer unterwegs. Ich habe ein wenig nach Prokon gegoogelt, weil mir 6% p.a. Grundverzinsung zzgl. Überschußbeteiligung als zu positiv bewertet vorkommen.
Es heißt, nur schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten. Davon gibt es über Prokon genug:

Genussrechte … Anleger erwerben lediglich eine "stille Beteiligung" ohne Mitspracherecht an unternehmerischen Entscheidungen. Damit ist das Prokon-Modell draußen.

… und dann sind meine Genußscheine ins Riffgat investiert und ich sehe nüscht wieder.

Dann lieber Schwarzstorch

Kommt alle her, macht hier Urlaub … dem Schwarzstorch geht es hier auch gut. Doch, den Schwarzstorch gibt es. Sieht aus wie der Weißstorch (Klapperstorch, Meister Adebar) nur in schwarz und selten zu sehen. Die Wikipedia hat mehr zu Weißstorch und Schwarzstorch.

Ehe ich es vergesse … die schönen großen Raubvögel mit dem gegabelten Schwanz – über Langelsheim regelmäßig zu dritt unterwegs – sind Rote Milane. Die sind auch geschützt und vertragen sich nicht mit Windrädern. Wissen die Milane, daß sie den Harhof aus ihrem Revier streichen sollten?

Was hat den Zweckverband geritten, diese Winzfläche auszuweisen? Die Infrastruktur für nur 5 Windmühlen wäre mir zu teuer. Das nennt sich heute Seehofer'sches Wahlkampfgetöse, oder?

Grenze

Weiter gucken …

20.08.2013: Die grün-rote Landesregierung in Baden-Württemberg hat sich mit der Energiewende hohe Ziele gesetzt: Bis 2020 sollen zehn Prozent der Energiegewinnung von der Windkraft kommen. Noch aber ist das Ländle Schlusslicht beim Bau von Windrädern. Vergangenes Jahr waren es ganze sechs neue Windkraftanlagen. In Ingersheim ist der Eigentümer die Bürgerinitiative.

Weiter lesen …

Das bringt googeln zum Thema Planung von Windenergie-Anlagen und Schwarzstorch zusammen:

  • Steckbrief zur Art A030 der Vogelschutz-Richtlinie: Schwarzstorch (Ciconia nigra)
  • Gefährdungen: … Errichtung von Windkraftanlagen im Umfeld von Schwarzstorchrevieren
    Empfehlungen zum Schutz und zur Förderung der Art: … Berücksichtigung von Schwarzstorchvorkommen bei der Planung von Windkraftanlagenstandorten; Einhalten von Abstandsflächen
  • Der Schwarzstorch in der Planungspraxis
  • PDF-Vortrag
  • Ornithologisches Sachverständigengutachten „Schwarzstorch und Milane“ zu ausgewählten Vorrangflächen Windkraft in der VG Emmelshausen
  • … Die aktuelle Empfehlung der LAG-VSW (2007) zu Abstandsrege- lungen für WEA zu Brutplätzen des Schwarzstorchs umfasst einen Ausschlussbereich von drei Kilo- metern um den Horst sowie einen Prüfbereich von zehn Kilometern. Bei letzterem handelt es sich um einen Radius um jede WEA, innerhalb dessen überprüft werden soll, ob wichtige Nahrungshabitate im Umkreis von 2-3 km um die neu geplanten WEA vorhanden sind (LAG-VSW 2007). Die bedeutsamen Nahrungshabitate und Flugkorridore zu dem Horst sollen dann von WEA freigehalten werden (LAG- VSW 2007). …
  • Der Schwarzstorch stoppt die Windenergie
  • In Breckerfeld sind kaum noch Flächen für den Bau neuer Windkraftanlagen vorhanden. Die Abstandsgrenzen zur Wohnbebauung, aber auch der Naturschutz verhindern geplante Projekte. …
  • Windpark stört den Schwarzstorch kaum
  • … Eine Beeinträchtigung der Fortpflanzungsstätte sei aufgrund der Entfernung aber auszuschließen, so der Landschaftsplaner. Experten kommen auch zu dem Schluss, „dass Schwarzstörche nicht schlaggefährdet sind und auch größere Windparks um- bzw. durchfliegen“, berichtete Liebert.
    Beim Rotmilan verhält sich dies etwas anders.…
  • Windkraft als Sache der Bürger
  • … Michael Becker, Umweltbeauftragter der Gemeinde, erklärte, dass die Gemeinde froh sei, seit letztem Jahr eines von nur 57 Schwarzstorch-Brutpaaren in Hessen zu haben und darum mögliche Einschränkungen bei den Windkraftplanungen dadurch akzeptieren werde. …

* wohl eher Schildpolitiker und Schildplaner als Schildbürger

22. Sep 2013

Bürgermeister-Wahl 2013

17. Juni 2013/9. Sep 2013

D-HHEX hat Bilder geschossen. Was ist neu? Die Schule. Die Bilder will ich dann aber auch sehen.

Sehen können soll man es unter vorschau.helicopter-service.de und als Übersichtsbild die Nummer X092900805 eingibt. Ist aber ein Fall von denkst'de – bin ich zu blöd die WebSite zu bedienen oder klappt sie wirklich nicht?
Für Pixelpeeper: das Beispielbild aus Bayern ist eine JPEG-Matsche - auf Papier gedruckt hoffentlich nicht mehr störend.

HHEX

5. Sep. 2013

Kanu-Taufe auf der Innerste-Talsperre. Sechs Mädchen und Jungs haben mit Wolfgang Ritzke und Jens Fiebig aus Zedernholz-Leisten ein Kanu gebaut. Es schwimmt und fährt sich gut. Hier 2 Minuten zum Angucken.

25. Aug. 2013

Die Innerste - ein abenteuerliches Theater in der Landschaft

Die Innerste ist ein Novelle von Wilhelm Raabe DieInnerste

Wer es in Wildemann verpaßt hat, am 6.9.2013 in Hockeln.

24. Aug. 2013

Zum Bürger-Windrad in Ingersheim.

22. August 2013

Hawaii Fünf-Null am Abend?

Zwei Minuten nach 19:00 Uhr startet eine amerikanische Polizei-Sirene. Fernsehgucker kennen diesen Lärm aus vielen Krimis. Wer macht schon wieder diesen Lärm? Ich habe ihn des öfteren gehört, im Winter und im letzten Jahr. Bisher dachte ich, es habe sich jemand statt der River Kwai-Fanfare eine amerikanische Sirene ans Auto gebaut und habe nun seinen Spaß. Oder die örtliche Polizei spielt Cop, probiert eine neue Sirene mit amerikanischem Lärm aus.
Unwahrscheinlich, die Lärmquelle bewegt sich nicht. Eine Viertel Stunde später, immer noch unverändert laut und unangenehm. Nun reicht es, genug Spaß gehabt!

Der Lärm kommt aus Richtung Schule, Birkenwäldchen, Parkplatz. Ich setze mich aufs Fahrrad und werde rausfinden, wer den Lärm macht. Vor dem Haus ist der Ton fast weg. Zwischen unserm und dem Nachbarshaus kommt der Lärm wieder durch. Vor dem Nachbarshaus ist kaum was zu hören, in der nächsten Lücke kommt er wieder durch.

Je mehr ich mich der Schule nähere, um so eindeutiger ist die Schule die Quelle für den Lärm. An der Pforte wartet ein Mann mit vielen Schlüsseln am Hosenbund. Ihn frage ich. Ja, er sei hier verantwortlich. Es sei eine Übung und die amerikanische Sirene laufe bis die Feuerwehr da sei. Nein, die müsse durchlaufen. Der Lärm solle meine Nachbarn und mich wecken, damit wir Polizei und/oder Feuerwehr alarmierten.

Mir hat ein Feuerwehrmensch erzählt: in seiner Bereitschaft würde er bereits vor der Feuersirene per Peeper alarmiert. Ginge die Sirene los, sei er schon am Ort des Geschehens. Ich wundere mich. Warum alarmiert die Schule nicht über die Peeper und schaltet die übliche Feuersirene? Dann weiß jeder, es brennt. Die Feuersirenen hört man auch besser, nicht nur zwischen den Häusern.

War das eine erfolgreiche Übung?

46 Minuten: 19:02 bis 19:48. Ist das eine gute Zeit? Im Zuge Neubau des Feuerwehrhauses hörte ich von Alarmierzeiten von 10-15 Minuten. Zur Übung dauert es heute dreimal so lange.
Ist der neue Lärm ein verbessertes System? In einer 3/4 Stunde kann viel verbrennen.

Ist das eine sinnvolle Neuerung?

Zweifelhaft!
Rollt ein Tsumani an, werden SMS verschickt, das ist schneller. Per SMS liessen sich alle Langelsheimer mit einem Mobiltelefon bzw. alle Menschen, deren Handy in Langelsheim eingeloggt ist, in einer Minute alarmieren und 160 Zeichen reichen für eine sinnvolle Nachricht.

In Californien ging dieser Tage ein Amber-Alert los. Das war so wenig erfolgreich, wie die amerikanische Polizei-Sirene hier. Nicht, daß der Lärm nicht ankam, kaum jemand wußte, was der Alarm bedeutete.

Nee, das ist nicht exportfähig!

5. Aug. 2013

Spiegel-Online berichtet über Die Gewinner und Verlierer des Zensus. In Langelsheim sind seit 1987 beim Zählen der Veränderungen wie Umzüge, Geburten und Todesfälle 150 Einwohner verlustig gegangen. Pro Jahr der vergangenen 25 Jahre sind das im Schnitt 6 Veränderungen vergessen, verdingsbumst, …
Gegenfrage: wieso sollte der Zensus korrekter sein? Das Bundesamt und die Landesämter für Statistik glänzen sonst auch nicht mit nachvollziehbaren Zahlen.

ZensusLangelsheim

Jetzt bin ich auf die nachgereichte Eröffnungsbilanz zur Umstellung auf die Doppik gespannt. 1,2% Abweichung zur Realität sind dann wieviele Euros?

2.-4. Aug. 2013

OpenAir-Fete in der Stadtklause. Wer zu Hause bleibt, ist selber schuld.

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Juni/Juli 2013

Zum Geruchsgutachten

styrol

12. Juni 2013

Die Post geht nicht ab

… oder nicht mehr ab.

briefkasten

Lange Zeit stand der schnellste Briefkasten Langelsheims in der Langen Straße 2. Einwurf bis kurz vor 18:00 und am nächsten Tag kam der Brief beim Kunden an. Lange vorbei. Der vollste Kasten stand lange in der Harzstraße, an der Einfahrt zum Rathaus. Zuletzt Leerung um 16:30. Inzwischen Leerung um 15:30. Ausgeliefert wird die Post in der Mühlenstraße erst nach Mittag, außer Montags. Bleiben 2 Stunden auf die Post vom Morgen am gleichen Tag zu reagieren. Braucht sich die Post nicht zu wundern, wenn immer weniger Papier verschickt wird. Kein Wunder, daß sich die Post auf das Taschengeld-Geschäft der Jugendlichen stürzte und nun die Prospekte zum Wochenende verteilt.

Traurige Konsequenzen des Eingeständnisses der Verwaltung und der richtungweisenden Politik: laßt uns das mal privatisieren. Das fing beim Putzen in der Schule an, schaffte Niedriglohn-nicht-davon-Leben-Jobs. Sauberer wurde es nicht. Die gleiche Doktrin verkaufte die Stadtwerke an einen der 4 Stromversorger. Manche Kommunen erkennen den Fehler kaufen sie überteuer zurück. Glücklicherweise ist die Bahn noch nicht verkauft und wir sollten uns mit Händen & Füßen dagegen wehren, auch noch die Wasserwerke zu privatisieren.

Dazu auch: Teure Hochwasserdaten. Anke Domscheit-Berg, die in Brandenburg für die Piratenpartei für den Bundestag kandidiert: "Ich finde es obszön, Hochwasserkarten, die Behörden mit Steuergeldern erstellt haben, an Betroffene teuer zu verkaufen." Dem kann ich nur zustimmen.

Apropos Doktrin. Die Doktrin der Privatisierung sind auf dem gleichen Mist gewachsen, auf dem 7% MwSt. auf Hotelübernachtungen wachsen. Lassen sich 20 Jahre FDP einfach so abschütteln?

Grenze

Ich habe das doch irgendwo gesehen! Ich weiß genau, hier war es. Jetzt isses weg …

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Bis November 2007, erste Jahreshälfte 2008, Sammelsurium 3. Quartal 2008, 4. Quartal 2008, 1. Quartal 2009, 2. Quartal 2009, zweite Jahreshälfte 2009, 1. Jahreshälfte 2010, 2. Jahreshälfte 2010, 2011, 2012, 2013.

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27. Dez 2014

Die BI hat fertig!

Die BI Sophienhütte wurde gegründet um eine Müllverbrennung auf dem Gelände der Sophienhütte zu verhindern. Damit war die BI erfolgreich. Der alte B-Plan gilt wieder, die Bedingungen des Sanierungsgebietes sind nun einzuhalten. Einzig im Rat sitzen noch viele, die der Änderung des B-Planes und dem Grundstücksverkauf zustimmten. Dafür hat die BI den Ableger WGL mit 6 Sitzen im Rat.

Der BI geht es gut und dem Kinderschutzbund geht es schlecht!

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seit Jahren

Der Bahnhof vergammelt, die Bahn tut nichts, weniger Fahrgäste, weniger Züge, mehr Vergammeln, weniger Fahrgäste, weniger Züge, die Bahn tut noch weniger, …

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Versammlung im Februar: wie groß ist der Widerstand und wo kommt er her, was für ein Monstrum soll an die Stadt angeklatscht werden. Oder die Fassung zur Mitgliederversammlung im März.
Präsentation Sigmar Gabriel. Luftballon-Aktion